...auf meiner Webseite. Ich heiße Lynn Pia Pook und bin Künstlerin.
Du bist hier genau richtig, wenn du Kontakt
mit mir aufnehmen möchtest, oder falls dich mein Lebenslauf
interessiert. Unten findest du alle meine Projekte aufgelistet.Viel
Spaß beim Stöbern.
DIE WEBSEITE IST DERZEIT IM UMBAU, DESHALB FUNKTIONIEREN
MANCHE SEITEN NICHT RICHTIG! ETWAS GEDULD! Lynn
Demnächst
2-7 April 2007 : "P a u s e" wird in de Maison de la Culture de Nevers
et de la Nièvre ausgestellt.
7 April 2007 : "R a p l a p l a" wird im Rahmen eines Konzertabends
beim Caf é Charbon in Nevers gezeigt.
19-22 + 27-30 April 2007 : "P a u s e" wird im Rahmen vom Donaufestival
in Krels (AU) präsentiert.
P a u s e
(Berlin, 2005)
Pause wurde in Zusammenarbeit mit Julien Clauss entwicklet.
Als merkwürdiger Sensationentraveling bietet Pause eine kontrastreiche intime Erfahrung.
Die Installation hat zur Erprobung des Körpers und zur Auseinandersetzung mit
Verzährungsphänomenen der Tast- und Hörwahrnehmung geführt.
Der Wille kam hervor eine Art Sinnesschleusenkammer zu erforschen, in der Tasten und Hören
zögern und die Materie dualistisch wirkt. Es entsteht aus diesem sinnesverwirrenden Dualismus
eine gesteigerte Wahrnehmung des physischen Körpers. Die Haut und das Ohr verlieren ihre Gewohnheiten
des Realen und sind nicht mehr fähig es festzuhalten.
Das Projekt wurde unterstützt vom Ministère de la Culture (F), Ars Numérica(F), dédale(F),
Kfg-karlsruhe, Kulturamt Karlsruhe
Klanginstallation mit 16 Kontaktlautsprechern und einem 16-Spur
Audiosystem.
Dieses Objekt ist nicht zum Anschauen gedacht, sondern zum individuellen
Spüren und Hören. Der Gast bekommt Ohrstöpsel, um
Geräusche von außen nicht mehr zu hören. An seinem
Körper werden 16 membranlose Lautsprecher befestigt. Dann wird
eine zehnminütige Komposition abgespielt. Er spürt Vibrationen
am Körper und hört Klänge von innen kommen.
Die Installation verwendet Kontaktlautsprecher, die im Gegensatz
zu üblichen Lautsprechern kaum hörbar sind, dafür
aber stark schwingen. Sie werden erst hörbar, wenn sie an einem
Resonanzkörper befestigt sind. Das ist in diesem Fall der Körper
des Rezipienten. Die Klänge werden über die Knochenleitung
zum Innenohr geleitet.
Die Mehrspur-Komposition erzeugt den Eindruck, dass die Klänge
und ebenso die durch diese entstehenden Vibrationen am Körper
entlang wandern.
Videoinstallation
"Kunst am Bau"-Preis der Firma tecmath
Zwei längliche Objekte aus blumigen Decken liegen um dem Lichthof
in der zweiten und dritten Etage eines Firmengebäudes. In den
Decken sind Fernseher eingewickelt, auf denen Gesichter - eine schlafende
Frau und ein schlafender Mann, zu entdecken sind. Gelegentlich bewegen
sich die Schlafenden und ändern ihre Position.
Eine Videoinstallation mit einem Monitor, einem DVD-Spieler und
einem Pappkarton, 50*80*170 cm.
Ein großer Monitor ist unter einem langem Karton-Tunnel versteckt,
so dass der Betrachter in die Hocke gehen muß, um diesen zu
sehen. Auf dem Bild sieht man eingesperrt in einen engen Raum eine
nackte Figur, die mit neugierigen Augen den Raum, in dem sie sich
befindet und die Grenze zu dem davor liegenden Raum erforscht. Von
der Neugierde getrieben, scheinen sie sich gegenseitig zu betrachten.
Durch die Reduzierung des Raumes auf das Objekt und die Haltungsanalogie
entsteht eine starke Aufmerksamkeit des Betrachters, die einer intimen
Situation gleicht. Das Video spielt hier die Rolle eines verzerrten
Spiegels, der das Verhalten des Rezipienten reflektiert.
Eine Videoinstallation mit zwei Monitoren und zwei DVD-Spielern.
Zwei große Videomonitore sind übereinander aufgebaut,
mit einer großen Lücke dazwischen. Der Aufbau entspricht
meiner Körpergröße. Auf den Monitoren bin ich zu
sehen. Ich ziehe mein Kleid an und aus. Der Körper ist nackt,
doch der Rumpf ist nicht zu sehen. Er befindet sich dazwischen,
im leeren Raum zwischen den beiden Monitoren. Oben sind Kopf und
Schultern zu sehen, unten nur die Beine, ab dem Knie. Dazwischen
ist der Raum offen für die Fantasie. Mein Blick befragt den
des gegenüberstehenden Betrachters. Es ist ein Spiel mit dem
Rezipienten, dass vom Zeigen und Beobachten handelt, vom exhibitionistischen
und voyeurischen Aspekt der Beziehung zwischen Künstler und
Rezipienten.
Eine zehnminütige Videoarbeit auf einem hochkant gestellten
Monitor.
Wenn einem die Worte fehlen, ein Gegenüber fehlt oder man
den Faden verloren hat, ist man manchmal bloß da und möchte
nur verschwinden. Mit den Fingern spiele ich ungeschickt vier einsame
Gestalten: eine sexy Frau, eine schüchterne Frau, eine alte
Person und eine betrunkene Person, die trostlos durch Deckenlandschaften
gehen.
Im Rahmen der Projektreihe Haushalten" der Galerie Pankow,
entwickelte ich eine Performance mit Stühlen in unterschiedlichen
Größen und kurzen Texten, die sich auf das Sitzen beziehen.
Die fünf Stühle wurden unterschiedlichen Maßstäben
gebaut. Der kleinste ist 27 cm hoch und der Größte über
2 m.
Die Performance fand im Freien statt.
Rauminstallation mit Klang in Zusammenarbeit mit Lina Faller
Im Raum sind etwa 200 hohle Gipseier verteilt, deren Durchmesser
zwischen 15 und 35 cm beträgt. Sechs kleine Lautsprecher sind
kreisförmig im Raum versteckt. Aus unterschiedlichen Richtungen
kommen männliche und weibliche Stimmen die in englischer und
in tschechischer Sprache den Betrachter zum Anfassen einladen oder
es verbieten flüsternd, drohend, rufend, befehlend und
bittend.
Die perfekten Gipsformen sind faszinierend und provozieren das Anfassen,
obwohl die Gefahr besteht, sie zu zerbrechen. So werden die Gipsobjekte
nach und nach zerbrochen.
Diese Klanginstallation endstand in Zusammenarbeit mit Lina Faller,
im Rahnmen des Festivals VIOlens zum Thema Gewalt Tabor, Tschechien.
Rauminstallation mit Klang in Zusammenarbeit mit Lina Faller
Wie bei einem Schießstand kann das Publikum mit Plastikpistolen
auf große Gipseier schießen. Kleine Löcher entstehen
bis das Objekt letztendlich zusammenfällt. Eine vierkanalige
Komposition trägt zu der Jahrmarktsatmosphäre bei.
Der Hochsitz ermöglicht die erweiterte Sicht eines Jägers,
auf die umgebene Landschaft. Doch was geschieht, wenn ein Blinder
hinauf steigt?
Mit einer Videokamera in der Hand, welche ich auf mein Gesicht halte,
steige ich mit geschlossenen Augen auf einen Hochsitz und belausche
die Landschaft.
Drei Personen tragen Overalls, die aus weißen Plastiktüten
zusammen geklebt
wurden, so dass die Tüten sich nach außen öffnen
und als Behälter zu nutzen sind. Mit Suppenlöffeln sammeln
sie auf einem riesigen verschneiten Feld Schnee, den sie in die
Plastiktüten füllen.
Objekt aus Schaumstoff und Holz, Höhe: 2,30m, Armlänge:
6m
Eine monströse, puppenhafte weibliche Figur mit überdimensionierten,
in dem Raum gestreckten Armen, lädt den Betrachter zur Umarmung
ein. Diese Geste wirkt schützend und erdrückend zugleich.
Anzüge aus Stoff, Nadeln, rotem Filzstift und Fleischerhaken.
Die leeren Hüllen sind direkt am Körper von fünf
Personen realisiert worden. Diese Anzüge passen sich den Körpern
so auf Maß an, dass sie sie in ihren Bewegungen hindern würden.
Die Ausstellungsräume der Galerie Pankow wurden vermessen
und über ihren Grundriß in den Bürgerpark Pankow
übertragen. Es entstand an einer etwas erhöhten Stelle
zwischen Bürgerkaffee, großer Liegewiese und Rosengarten
eine 158 qm ( Maßstab 1:1) große Holzplattform. Diese
freiluft Galerie Pankow hat keine Wände. Zwei in
der Plattform große eingebaute Bäume boten Schutz vor
Sonne und Unwetter. Die Parkgalerie bleib rund um die
Uhr begehbar.
Im Rahmen der Kleisfesttage machten wir in einem Gruppenprojekt
täglich neue poetische Eingriffe auf Polnisch und Deutsch im
Stadtraum Frankfurt/Oder und über der Grenze hinweg.
Projektleitung: Prof. Inge Mahn, Natascha Sadr-Highhighian, Olf
Kreisel.
Ein Stück, das den Träumer mit der Kluft zwischen Traumwahrheit
und Realität konfrontiert, Videokunst und Puppenspiel zusammen
wirken lässt und einer fast ausschließlich visuellen
Dramaturgie bestimmt wird. Durch das Zusammenspiel von Video und
Puppenspiel entstehen beeindruckende, künstlerische Bilder.
Nach einer Kurzgeschichte von Jules Supervielle.
Mitten im Atlantischen Ozean lebt ein kleines zwölfjähriges
Mädchen allein in einem Dorf. Dieses Dorf ist auf keiner Seekarte
verzeichnet und niemand hat es je gesehen. Sobald sich ein Schiff
nähert, fällt das Mädchen in einen tiefen Schlaf
und das Dorf versinkt im Meer...